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Höchste Vergewaltigungsrate Europas

Schwedens Premierminister Stefan Lofven erwägt Militäreinsatz gegen Bandenkriminalitätv

Donnerstag, 25 Januar 2018 20:24 geschrieben von 
Schwedens Premierminister Stefan Löfven. Schwedens Premierminister Stefan Löfven. Bild: Kristian Pohl/Government Offices

Stockholm - Am siebten Januar starb in Stockholm ein Mann. Er hatte einen verdächtigen Gegenstand aufgehoben, der sich als Handgranate entpuppte und explodierte. Letzte Woche wurde im mittlerweile international als Problemstadt bekannten Malmö eine Polizeistation zum wiederholten Male angegriffen - ebenfalls mit Handgranaten.

Was sich anhört wie Szenen aus einem Bürgerkrieg, ist in Schweden trauriger Alltag geworden. Das Land ächzt unter einem enormen Anstieg der Kriminalität. Vor allem Sexualdelikte und Gewaltdelikte im Umfeld von kriminellen Banden versetzen das Land in Schrecken. Über 300 Schießereien gab es allein 2016, dem jüngsten Jahr, für das offizielle Statistiken vorliegen. 2017 dürfte sich die Situation kaum gebessert haben und, wie oben dargestellt, hat 2018 diesbezüglich schon schlecht begonnen. Der schwedische Premierminister Stefan Lofven erwägt nun laut REUTERS, als letztes Mittel sogar das Militär einzusetzen. Es wäre nicht seine erste Wahl, aber er sei bereit, alles notwendige zu unternehmen, um Schwerstkriminalität zu bekämpfen.

Schweden hat die höchste Vergewaltigungsrate Europas

Stellvertretend für die regelmäßigen Gruppenvergewaltigungen in dem Land mit mittlerweile der höchsten Vergewaltigungsrate Europas sei eine Vergewaltigung von Mitte Dezember erwähnt, bei der dem 17 Jahre alten Opfer anschließend eine brennbare Flüssigkeit in die Scheide gegossen und diese angezündet wurde. In Malmö riet die Polizei angesichts der Explosion der Fallzahlen Frauen einige Zeit lang sogar dazu, nachts nicht mehr auf die Straße zu gehen.

Skurriles Gesetz sorgt für Aufsehen: Muss man bald unterschreiben vor dem Sex?

Auch die Gegenmaßnahmen, die in Schweden getroffen werden, sorgen international für Erstaunen: Aktuell wird ein Gesetzesentwurf diskutiert, der künftig die Beweislast für die Einvernehmlichkeit des Geschlechtsverkehrs de facto auf denjenigen überträgt, dem Missbrauch vorgeworfen wird.

Ein derart weitreichendes Gesetz zum Schutz vor Vergewaltigungen gibt es in keinem anderen Land der Welt. Allerdings wird dieses Gesetz kaum etwas an brutalen Straßenvergewaltigungen ändern, sondern birgt vor allem eine große Missbrauchsgefahr in Hinblick auf falsche Anschuldigungen.

Rechtspopulisten machen mobil und legen in Umfragen zu

Für Jimmie Akesson von den "Schwedendemokraten", der rechtspopulistischen Partei Schwedens, die laut Umfragen aktuell auf etwa 17 Prozent der Stimmen käme, sind derartige Maßnahmen politisch-korrekte Scheinheiligkeit. Im politisch hyper-korrekten Schweden wird kaum darüber gesprochen, dass die Täter meist muslimische Zuwanderer und die Opfer ethnische Schweden sind. Im Parlament sagte der Rechten-Chef sarkastisch: "Menschen werden in Pizzerien erschossen und von Handgranaten, die sie auf der Straße finden, getötet. Das ist das neue Schweden. Die neue, aufregende Dynamik, das multikulturelle Paradies, für das so viele im Parlament jahrelang gestritten haben."

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Robin Classen

Robin Classen (Jahrgang 1991) hat Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert und ist seit 2008 als freier Journalist tätig.

Er ist politisch in der AfD aktiv und widmet auch seine Freizeit als Mitglied eines Vereins für internationale Brieffreundschaften dem Schreiben.

Seine Artikel behandeln bevorzugt politische Themen. Er versteht sich jedoch als journalistischer Allrounder mit einem breiten Themenspektrum.

Seit November 2016 gehört er der Redaktion von SAAR DEPESCHE an.

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