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Eurokrise und Griechenlandkrise

Zahlt der deutsche Steuerzahler am Ende das Euro Experiment?

Samstag, 17 Dezember 2016 05:56 geschrieben von 
Blick auf die EZB Zentrale in Frankfurt am Main Blick auf die EZB Zentrale in Frankfurt am Main Quelle: SAAR DEPESCHE

Frankfurt am Main - Der mutmaßliche Mörder Hussein K. der Freiburger Studentin Maria L. konnte unbemerkt nach Deutschland einreisen und  Asyl beantragen, offensichtlich durch einen fatalen Fehler der griechischen Behörden. In Griechenland soll Hussein K. bereits wegen versuchten Mordes verurteilt worden sein.  Die griechischen Behörden hätten es unterlassen Hussein K. trotz Verstößen gegen Bewährungs- und Meldeauflagen international per Fahndung auszuschreiben oder einen Hinweis an Interpol zu geben.

Das Verhältnis Deutschlands zu Griechenland scheint durch diesen Vorfall nun etwas eingetrübt zu sein. Derweil belastet die griechische Schulden- und Eurokrise das Verhältnis Deutschlands zu Griechenland weit mehr. Denn in Wirklichkeit ist es Griechenland leid die Reformvorhaben durchzuführen. Regierungschef Alexis Tsipras fordert einen Schuldenschnitt.

Der Schuldenstreit droht erneut zu eskalieren. In Deutschland will man einen offiziellen Schuldenschnitt nicht hinnehmen, weil dieser bei den Bürgern nicht gut ankommt. Dabei weiß jeder, dass die eingeräumten Schuldenerleichterungen bereits den deutschen Steuerzahler nicht unerheblich viel Geld kosten und indirekt einen Schuldenschnitt beinhalten.

Mittlerweile scheint auch nicht mehr die griechische Schuldenkrise, sondern das Aufkaufprogramm der EZB das größere Problem für den Zusammenbruch des Euro Kartenhauses zu sein. Das Ausfallrisiken unter den Euroländern werden umverteilt und erzeugen eine Gemeinschaftshaftung, wie im Falle Griechenland so schön sichtbar.

Deutschland als  ist in diesem Eurosystem  am meisten davon betroffen und besitzt mit den „Forderungen aus Exportüberschüssen“ lediglich wertloses Geld.

Der Profit am Euro, den die Politiker immer vorgaukeln, besteht für den deutschen Steuerzahler darin, dass der deutsche Steuerzahler letztendlich die Schulden des Euro bezahlt.

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Josef Mühlbauer

Dipl. Kfm. Josef Mühlbauer, München

Vita: Nach dem Abitur folgte ein Studium der Wirtschaftswissenschaft und der Rechtswissenschaft  an der Uni München. Mit dem Abschluss Diplom Kaufmann und in Jura dem ersten und zweiten Staatsexamen mit Referendars-Ausbildung hat er seine Universitätszeit abgeschlossen. Danach war Josef Mühlbauer als Vorstandsassistent und dann Leiter Recht und Finanzen in einer großen Aktiengesellschaft tätig.

Dem folgte eine Zeit als freiberuflicher Rechtsanwalt und freier Unternehmensberater in einer Beratungsfirma. Später war Josef Mühlbauer für größere Firmen zuständig.

Zuletzt engagierte er sich im gemeinnützigen Bereich im Rahmen politischer Bildung und gilt als ausgewiesener Spezialist insbesondere für Parteienforschung und Parteienfinanzierung.

Webseite: www.saar-depesche.de/show/author/50-josef-mühlbauer.html

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