saar-depesche.de

Robin Classen

Robin Classen

Robin Classen (Jahrgang 1991) hat Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert und ist seit 2008 als freier Journalist tätig.

Er ist politisch in der AfD aktiv und widmet auch seine Freizeit als Mitglied eines Vereins für internationale Brieffreundschaften dem Schreiben.

Seine Artikel behandeln bevorzugt politische Themen. Er versteht sich jedoch als journalistischer Allrounder mit einem breiten Themenspektrum.

Seit November 2016 gehört er der Redaktion von SAAR DEPESCHE an.

Wiesbaden - Die CDU hat es am Wahltag auch in Hessen übel erwischt. Gerade einmal 30,9 Prozent erreichte die Partei hierzulande und konnte so ihre Spitzenposition nur deshalb behaupten, weil auch die SPD deutlich Federn ließ und mit 23,5 Prozent zwar über ihrem noch schlechteren Bundesschnitt, aber dennoch deutlich hinter der Union landete. Nahezu gehalten hat der hessische Koalitionspartner sein Ergebnis im Vergleich zur Bundestagswahl 2013: Die Grünen landeten bei 9,7 Prozent und damit nur 0,2 Prozent unter dem Ergebnis vor vier Jahren. Wäre das Ergebnis das Ergebnis der Landtagswahl im Herbst nächsten Jahres, wäre Schwarz-Grün in Hessen klar abgewählt!

Artikel bewerten

Mainz - Es war ein wohlgeplanter Paukenschlag auf der Bundespressekonferenz am Tag nach der Wahl: Frauke Petry verkündete dort vor ihren sichtlich überraschten Kollegen, der künftigen Bundestagsfraktion der AfD nicht angehören zu wollen. Bereits im Wahlkampf hatte sie sich immer wieder kritisch über ihre Partei geäußert und die Frage, ob sie nach der Wahl der Bundestagsfraktion angehören würde, mehr oder minder unbeantwortet gelassen.

Artikel bewerten

Frankfurt am Main - Für viele Anhänger der AfD war es ein böses Erwachen: Statt Björn Höcke und Jörg Meuthen begrüßte sie der Comedian Serdar Somuncu auf ihren Bildschirmen und wo einst die Logos der Alternative für Deutschland zu finden waren, stand nun „FCK AfD“ und „Die PARTEI“. Die einst als reine Satiriker-Partei gestartete Bewegung um ihren Europaparlamentsabgeordneten Martin Sonneborn ist längst zu einer linken Partei mutiert, die es weniger auf die großen Parteien als vielmehr auf die Rechtspopulisten abgesehen hat. Im Zentrum der stets grenzwertigen, oftmals skurrilen Aktionen steht meistens das Ziel, die ernsten Rechtspopulisten unfreiwillig komisch auf die Schnauze fliegen zu lassen.

Artikel bewerten

Berlin - Lange sah es so aus, als würden die G20-Krawalle, bei denen Linksextremisten ganze Straßenzüge in ein Trümmerfeld verwandelten, ohne Konsequenzen bleiben. Das änderte sich am 25. August schlagartig: Mit dem wohl härtesten Schlag gegen den Linksextremismus in Deutschland seit dem KPD-Verbot 1956 trat Bundesinnenminister Thomas De Maizière an die Öffentlichkeit. Die Betreiberstruktur hinter der linksextremen Vernetzungsseite schlechthin, „linksunten.indymedia.org“, wurde über das Vereinsrecht verboten.

Artikel bewerten

Frankfurt am Main - Neben Fipronil-Eiern war es eines der Aufreger-Themen der letzten Wochen: Kommen nun Diesel-Fahrverbote und haben Diesel-Fahrzeuge überhaupt eine Zukunft? Mittlerweile ist klar: Die Vorgaben der Euro-6-Abgasnorm können mit Softwareupdates wohl tatsächlich eingehalten werden, sodass zumindest den Euro 5 und Euro 6 Dieselfahrzeugen nicht das totale Aus droht. Für die älteren Dieselfahrzeuge bieten nun zahlreiche Hersteller Eintauschprämien gegen Neuwagen an. Gerade erst wurde bekannt, dass auch der hessische Autobauer Opel mitmacht und je nach gekauftem Model bis zu 7000 Euro Nachlass für den Eintausch gegen einen alten Diesel gewährt, der anschließend verschrottet wird.

Artikel bewerten
Schlagwörter: :

Mainz - Sebastian Münzenmaier gilt in der AfD als echter Hoffnungsträger. Alle Flügel der Partei konnten sich bislang in dem talentierten jungen Mann wiederfinden. Der AfD in Rheinland-Pfalz und Hessen sind Positionen wie die des Parteirechtsaussen Björn Höcke (Thüringen) zu extrem. Münzenmaier sollte zum politischen Gegenentwurf aufgebaut werden. Das erhoffte sich auch Alice Weidel, Spitzenkandidatin der AfD zur Bundestagswahl 2017.

Nun droht eine fünf Jahre zurückliegende womögliche Jugendsünde Münzenmaier einzuholen. HESSEN DEPESCHE sprach mit Sebastian Münzenmaier.

 

Artikel bewerten

Frankfurt am Main - Immer wieder liegt die AfD mit Bürgermeistern im Clinch, weil diese ihre Ablehnung der Partei deutlich zum Ausdruck bringen. Für die AfD verletzt diese Parteinahme die Neutralitätspflichten, die einem Bürgermeister als Exekutivorgan obliegen. Zuletzt gab es Ende Juni in Wiesbaden einen Disput zwischen der dortigen AfD-Stadtratsfraktion um Dr. Eckhard Müller und dem Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) (Hessen Depesche berichtete: https://www.hessen-depesche.de/regional/rheingau-und-wiesbaden/wiesbaden-afd-stadtratsfraktion-kritisiert-ob-sven-gerich-spd-wegen-regenbogenfahne.html). Letzterer hatte anlässlich der umstrittenen „Demo für alle“ auf dem Rathaus die Regenbogenfahne hissen lassen und dadurch die Gegendemonstration unterstützt.

Artikel bewerten

Bochum - Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner scheint die Partei erfolgreich aus der Lobbyisten-Schmuddelecke geführt zu haben. Entgegen aller Unkenrufe nach der letzten Bundestagswahl, die für die Liberalen das Aus auf Bundesebene bedeutete, würde der Mannschaft um Lindner nach allen Umfragen recht deutlich der Wiedereinzug gelingen, würde schon heute gewählt.

Artikel bewerten
Schlagwörter: :

Frankfurt am Main - 2017 ist mit mehreren Landtagswahlen und der alles überschattenden Bundestagswahl ein hochpolitisches Jahr. Abseits des Vorschlags von Martin Schulz, bei den Krankenkassenbeiträgen wieder eine paritätische Finanzierung durch Arbeitnehmer und -geber einzuführen, spielte die Gesundheitspolitik bislang überhaupt keine Rolle. Trotz immer wieder mal aufkeimender Kritik am „Zwei-Klassen-System“ und ähnlichen Missständen genießt das deutsche Gesundheitssystem hierzulande offenbar eine Akzeptanz, die in anderen Ländern ihresgleichen sucht.

Artikel bewerten

TEAM