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Mainz - Es war ein wohlgeplanter Paukenschlag auf der Bundespressekonferenz am Tag nach der Wahl: Frauke Petry verkündete dort vor ihren sichtlich überraschten Kollegen, der künftigen Bundestagsfraktion der AfD nicht angehören zu wollen. Bereits im Wahlkampf hatte sie sich immer wieder kritisch über ihre Partei geäußert und die Frage, ob sie nach der Wahl der Bundestagsfraktion angehören würde, mehr oder minder unbeantwortet gelassen.

Mainz - Der Spitzenkandidat der AfD Rheinland-Pfalz gilt als jugendliches Zugpferd. Neueste Umfragen sehen seinen Landesverband bei 11 Prozent zur Bundestagswahl am kommenden Sonntag - obwohl die Kandidatur des gebürtigen Südpfälzers von einem Gerichtsprozess überschattet wird. Engere Parteifreunde bewundern Ausdauer und Besonnenheit  an ihm. Auch wenn er sich keinem der bestehenden Parteiflügeln zuordnen lässt, gilt er als Vertreter einer neuen rechtsliberalen Stoßrichtung.

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