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Wemding – Die Leistungen, die ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern zur Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung gewährt, werden unter dem Oberbegriff der betrieblichen Altersversorgung (bAV) zusammengefasst. Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer hierzulande einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung. Damit ist gemeint, dass er Teile seines Gehaltes oder Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld in bAV-Beiträge umwandeln kann, um sich für das Alter eine Zusatzrente aufzubauen. Diesen Anspruch auf Zusatzversorgung haben alle in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherten bis zur Höhe von acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (West) der gesetzlichen Rentenversicherung. Arbeitnehmer müssen für ihr Einkommen bis zu einer bestimmten Höhe Beiträge an die gesetzliche Arbeitslosen-, Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung entrichten. Diese Einkommenshöhe ist die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) als Obergrenze des beitragspflichtigen Bruttoarbeitsentgeltes. Für das Jahr 2019 beträgt der BBG-Wert in der gesetzlichen Rentenversicherung 80.400 Euro in West- und 73.800 Euro in Ostdeutschland.

Berlin - Jahrelang fungierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach in Fernsehrunden als konservatives Aushängeschild einer Partei, die unter der Parteichefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel alle konservativen Positionen geräumt hat. Seit der deutschen Grenzöffnung für Hunderttausende illegale Zuwanderer konnte er die Haltung „seiner“ CDU kaum noch vertreten und haderte öffentlich mit der ausgerufenen „Willkommenspolitik“ und der „Wir schaffen das“-Rhetorik.

München - Die Umfragewerte der ehemals großen Volksparteien CDU und SPD brechen mit aller Wucht ein. Ist das der Untergang der Volksparteien? Parteienforscher sind sich da noch nicht einig. Der SPD Vorsitzende Sigmar Gabriel forderte neulich Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sie möge den „Horst Seehofer in die Pflicht nehmen, um den Fortbestand der Regierungskoalition zu erhalten“. Seit dem starken Zustrom der Flüchtlinge ab September 2015 streiten sich die beiden Vorsitzenden der Schwesterparteien Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU) um die Ausrichtung der Flüchtlingspolitik. Zuvor machte bereits die Euro-Krise und die Energiewende den beidenein Miteinander schwer. Aber reißt das Tischtuch endgültig?

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