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Betriebliche Altersvorsorge

DG-Gruppe: Josef Bader expandiert in Wemding

Mittwoch, 27 Juni 2018 14:35 geschrieben von 

Wemding – Josef Bader und die DG-Gruppe aus Wemding sind inzwischen Synonyme für das Thema betriebliche Altersversorgung. Obwohl die Angst der Deutschen vor Altersarmut groß ist, weil sie um die Dürftigkeit des gesetzlichen Rentenniveaus wissen, sorgen sie kaum privat für das Alter vor. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Fondsgesellschaft Fidelity International. Laut dieser Befragung wünschen sich 64 Prozent der Arbeitnehmer, dass ein Teil ihres Gehalts automatisch in eine betriebliche Altersversorgung (baV) umgewandelt wird. Bei diesem sogenannten „Opt Out“-Modell müsste der Arbeitnehmer aktiv widersprechen, damit es nicht zu dieser Gehaltsumwandlung kommt. Die „Wirtschaftswoche“ fasst diese demoskopischen Befunde so zusammen: „Zwei von drei Befragten möchten zu ihrem Glück gezwungen werden. Dabei geben in derselben Umfrage in etwa ebenso viele Arbeitnehmer an, sich gut über die betriebliche Altersvorsorge informiert zu fühlen. Offenbar wünschen sich also viele Deutsche eine Betriebsrente, kennen sich mit dem Thema auch aus – und werden doch nicht selbst tätig.“

Sicherheit ist den meisten Deutschen in Gelddingen wichtiger als Rendite. Genau diese ist auch Josef Bader wichtig. Das Beratungsunternehmen Willis Towers Watson hat im Zusammenhang mit der Betriebsrenten-Thematik herausgefunden. Demnach geben vier von fünf Deutschen der Sicherheit den Vorzug vor einer guten Rendite. Vor zwei Jahren sahen das nur 65 Prozent so. Die anhaltenden Niedrigzinsen haben die Deutschen also nicht risikofreudiger, sondern noch vorsichtiger und sicherheitsbedachter gemacht.

Derzeit haben in Deutschland 57 Prozent der Beschäftigten eine Anwartschaft auf eine betriebliche Altersversorgung. 137 Pensionskassen verwalten hierzulande mehr als 150 Milliarden Euro und damit rund ein Viertel der Vermögenssumme, die für die betriebliche Altersvorsorge vorgesehen ist. Pensionskassen sind nach der Direktzusage der zweitwichtigste der fünf Wege, auf denen Geld für die betriebliche Rente angesammelt wird. Zu diesen Durchführungswegen gehören neben Pensionskassen die Pensionsfonds, Direktversicherungen, Unterstützungskassen und Pensionszusagen. Trotz der Liquiditätsprobleme einiger Pensionskassen infolge der jahrelangen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sind Betriebsrenten ein solides Vorsorgemodell, um Altersarmut abzuwenden. Wichtig ist natürlich eine umfassende Beratung, um die finanziell starken und damit zukunftsfesten Pensionskassen zu identifizieren.

In Fachkreisen gilt die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH (DGbAV) als kompetenter Ansprechpartner. Das Unternehmen gibt kostenlos kundenindividuelle Beratungsmaterialien für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Makler und Finanzdienstleister ab. Dabei geht es um die effiziente Einführung der Entgeltumwandlung, die Mitarbeiterberatung, die Überprüfung von Pensionszusagen, die liquiditätsschonende Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen und das Outsourcing betrieblicher Versorgungswerke. „Als erfahrener Spezialist machen wir Ihre betrieblichen Versorgungssysteme stark für EU-Richtlinien, internationale Rechnungslegung, zukünftige Gesetzesänderungen oder neue Verwaltungsanweisungen“, verspricht die DGbAV.

Strategischer und operativer Kopf der DGbAV ist der Betriebsrenten-Experte Josef Bader, der zusammen mit Ulf Kesting auch Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE) ist. Außerdem ist Multi-Unternehmer Josef Bader Geschäftsführer der DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH sowie Vorstand der DG-Gruppe AG. Die DGVE versucht die immensen Kostenrisiken der Pflegebedürftigkeit im Alter abzufedern, die von der gesetzlichen Pflegeversicherung nur teilweise übernommen werden. Reichen die privaten Finanzmittel zur Begleichung der Pflegekosten nicht aus – was bei allen Normalverdienern der Fall ist –, greift der Staat rücksichtslos auf die finanziellen Reserven der Pflegebedürftigen oder das Vermögen ihrer engsten Angehörigen zu. Mit einer Pflegerente nach Maß, einer Versicherung für den Demenzfall, einem Vermögens- und Erbschutz und einer „Geld zurück“-Option mit Dauerzugriff auf das Vertragsguthaben sowie anderen Versicherungsleistungen will die DGVE das Vermögen ihrer Kunden im Pflegefall bestmöglich dem staatlichen Zugriff entziehen.

Die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH fungiert nach eigenen Angaben als Vertreterin für mehrere Versicherungsunternehmen mit Erlaubnispflicht nach § 34d Abs. 1 GewO und arbeitet als Mehrfachagentur mit verschiedenen Versicherern zusammen. Die 2003 gegründete DG-Gruppe AG ist eine im Freiverkehr der Hamburger Börse notierte Finanzdienstleistungs-Holding, die zusätzlich zum Kerngeschäft der betrieblichen Altersversorgung Zusatzleistungen im Bereich der Vergütungsoptimierung anbietet. Zur Entgeltoptimierung teilt die DG-Gruppe AG mit: „Das Marktpotenzial in diesem Bereich ist enorm und mit dem Milliardenmarkt der betrieblichen Altersvorsorge zu vergleichen, wobei die Wettbewerbsdichte hier sehr gering ist. Unternehmen vergüten der DG-Gruppe für jeden verwalteten Lohnbaustein vier Euro pro Mitarbeiter und Monat, wobei jeder Mitarbeiter etwa drei Bausteine in sein Gehalt integriert. Die Umsatz- und Ertragsdynamik in diesem neuen Geschäftsbereich ist herausragend und verspricht weiteres profitables Wachstum.“ Sich selbst beschreibt die DG-Gruppe AG als unabhängigen Partner in allen Bereichen der betrieblichen Altersversorgung und Entgeltoptimierung. Ihre Kerntätigkeit bestehe in der Unterstützung in Deutschland ansässiger Unternehmen bei der Einrichtung, Durchführung und Sanierung diverser Formen der Mitarbeitervergütung.

Ausdruck des unternehmerischen Erfolges der DGbAV ist auch der steigende Personalbedarf für die Zentrale im bayerischen Wemding. Gesucht werden Sachbearbeiter für die Bestandsbearbeitung sowie Mitarbeiter zur Vertriebsunterstützung im Innendienst. Bei der vertriebsunterstützenden Tätigkeit geht es unter anderem um Fragen der betrieblichen Altersvorsorge und Vergütungsoptimierung unter Mithilfe interner Fachabteilungen, um eine Anlaufstelle für den Umgang mit den Beratungssystemen und die kompetente Betreuung von Vertriebspartnern. Wie man es von einem soliden Beratungsunternehmen in diesem Marktsegment erwarten kann, erhalten die neuen Mitarbeiter attraktive Vergütungsbestandteile und eine betriebliche Altersversorgung mit hohem Arbeitgeberzuschuss. Josef Bader hat sicher noch einiges vor!

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Angela Prokoph-Schmitt

Angela Prokoph-Schmitt (Jahrgang 1968) ist eine leidenschaftliche Demokratin und im südhessischen Darmstadt aufgewachsen.

Sie ist Mitglied der CSU (Bayern) und der CDU (Hessen). Seit Juni 2017 führt sie auch die Redaktion von SAAR DEPESCHE.

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